APPI Compliance

The app used for assuring the GDPR/CCPA/APPI/PIPEDA compliance of this site, collects your IP and the email address in order to process the data. For more check Privacy Policy & Terms of Service

Data Rectification

You can use the link below to update your account data if it is not accurate.

Data Portability

You can use the links below to download all the data we store and use for a better experience in our store.

Access to Personal Data

You can use the link below to request a report which will contain all personal information that we store for you.

Do not Sell My Personal Information to Third Party

You can submit a request to let us know that you do not agree for your personal information to be collected or sold to a third party.

Right to be Forgotten

Use this option if you want to remove your personal and other data from our store. Keep in mind that this process will delete your account, so you will no longer be able to access or use it anymore.

Wer nicht fragt, bleibt dumm

Aluminium-Druckguss

Dieses Material erfreut sich in der Küche seit einiger Zeit größter Beliebtheit wegen seiner hervorragenden Wärmeleitfähigkeit und wegen des im Vergleich zu Edelstahl, Kupfer oder Eisen geringen Gewichts.

Damit Sie lange Freude an Ihrem Aluguss-Geschirr haben, bitten wir Folgendes zu berücksichtigen:

Zum einen ist Aluminium ein sehr weiches Metall, das Abrieb hinterlassen kann. Daher schiebe oder ziehe man Töpfe und Pfannen aus diesem Material nicht über das Kochfeld, sondern hebe sie stets an. Somit vermeidet man zudem Kratzer auf dem Kochfeld, die zwar nicht vom weichen Aluminium herrühren, aber durch Staub, Schmutz, Salz- oder Zuckerkristalle verursacht werden können.

Zum anderen ist es weder notwendig noch ratsam, wie früher zu Zeiten der Elektroherde und Stahlgeschirre üblich, Aluguss leer auf die heiße Herdplatte zu stellen, um es ordentlich „aufzuheizen“, bevor das Koch- oder Bratgut hineinkommt. Das Material wird sehr schnell heiß, bei Induktionsherden sogar quasi im Handumdrehen.

Dabei können im Extremfall Temperaturen von bis zu  600°C entstehen, die zu schädlichen Dämpfen und Beschädigungen der Pfanne, der Beschichtung sowie des Kochfeldes führen können.

Unserer Erfahrung nach, ist es absolut ausreichend, Aluguss-Geschirr bis max. auf Stufe 7 von 9 Stufen zu erhitzen.

Man trifft immer wieder auf Berichte über schwarzen Abrieb auf Geschirrtüchern, wenn Aluguss-Geschirr in der Spülmaschine gereinigt wird. Diese Patina tut weder den guten funktionellen Eigenschaften Abbruch noch ist sie schädlich, aber ruinierte Textilien oder Abriebspuren auf Küchenoberfläche und Kochplatten sind sehr unschön. Schuld an der Malaise sind die konzentrierten Maschinenspülmittel, die heute zumeist im Einsatz sind. Wir raten daher generell davon ab, Aluminium und insbesondere den beschichteten „Soft-Touch“-Stiel Maschinenspülmitteln auszusetzen. Da muss Handarbeit sein. Aber dank der PTFE-Beschichtung ist das nun wirklich kein übler Job mehr, sondern geht ganz leicht mit Küchenkrepp oder einem feuchten Lappen - und wenn es sein muss, ein wenig mildem Handspülmittel.

Edelstahl

Kochgeschirr aus Edelstahl ist unbeschränkt spülmaschinentauglich mit Ausnahme der geätzten Literskala sowie des gelaserten Bodenstempels, die bei extensiver Spülmaschinenreinigung verblassen können.

Stahlwolle, scheuernde Schwämme oder andere scheuernde Mittel dürfen nicht verwendet werden, da sie die Oberfläche jedes Kochgeschirrs beschädigen können.

Beim Garen von Speisen in einem Topf mit Edelstahlinnenseite sollte das Wasser immer gesalzen werden, nachdem das Wasser zum Kochen gebracht wurde. Salz in kaltes Wasser zu geben, kann zu Salzflecken/Salzfraß führen, der als unsachgemäße Behandlung des Kochgeschirrs NICHT von unserer Garantie abgedeckt wird.

Der Boden von Töpfen und Pfannen ist in kaltem Zustand leicht gewölbt, bei Erwärmung dehnt sich das Metall aus und wird plan. Deshalb sollte man Kochgeschirr vor dem Spülen immer langsam abkühlen lassen. Schnelles Abkühlen verhindert die Rückbildung und kann zur Verformung des Bodens führen. Die Produkte dürfen zudem nicht überhitzt werden - auch durch Überhitzung kann sich der Boden verformen. 

Auch für unsere Edelstahltöpfe gilt bei Ceran-Kochfeldern:

Glaskeramik ist härter als Metall, Staub, Zucker und Salz zerkratzen es aber irreversibel. Achten Sie daher darauf, dass Ihr Ceranfeld sowie der Boden des Kochgeschirrs stets sauber sind. 

Emaillebeschichtung

Beschichtungen aus Emaille haben keine eigene Antihaftwirkung. Verwenden Sie daher immer etwas Öl oder Fett. Im Laufe der Zeit bildet sich auf Emaille eine Patina ('Einbrennen'), welche leichte Antihafteigenschaften entwickelt. Zudem vermeidet die Emaillierung bei Geschirren aus Gusseisen oder nicht vernickelten Stahlarten den ungeliebten Flugrost.

Es gilt Folgendes im Umgang mit dieser Beschichtung unbedingt zu bedenken:

Lassen Sie das Geschirr nach Gebrauch abkühlen. Niemals heißes Geschirr mit kaltem Wasser füllen – der Temperaturschock kann die Emaillierung beschädigen.

Emaille ist eine besonders harte und kratzfeste Beschichtung, kann jedoch bei Zusammenstößen mit anderen Gegenständen verkratzen oder absplittern, wenn das Produkt zu Boden fällt.

Verwenden Sie Küchenhelfer aus Holz oder Kunststoff. Metall kann die Emaillierung beschädigen.

Granitoptik

Das Dekor in Granitoptik ist kein per Schablone aufgebrachter Druck, sondern entsteht in Handarbeit durch das Aufsprühen der Beschichtung in unterschiedlichen Farben. Daher ist keine Pfanne wie die andere.  

Gusseisen

Gusseisen ist als Material der Klassiker in der Küche, da es nahezu unverwüstlich ist und dank seiner hohen Wärmeleitfähigkeit hervorragende Brateigenschaften aufweist, die die meisten Köchinnen und Köche besonders für Speisen wie Bratkartoffeln oder Steaks aller Art schätzen.

Allerdings muss man abgesehen vom sehr hohen Gewicht dieser Geschirre auch Folgendes beachten:

Jedes Gusseisenprodukt wird in einer individuellen Sandgussform gegossen. Wegen dieses Herstellungsverfahrens ist der Boden des Produkts nie völlig plan. Dies ist kein Qualitätsmangel und hat keinen Einfluss auf die Koch- und Brateigenschaften.

Erhitzen Sie das Kochgeschirr langsam und niemals leer oder unbeaufsichtigt – insbesondere auf Induktionsherden. Überhitzung kann zu dauerhaften Schäden am Produkt und Kochfeld führen.

Einbrennen von PUREiron Gusseisen-Pfannen 

PUREiron von die Pfanne® ist pures Gusseisen, das mit einer lebensmittelechten Öl-Korrosionsschutzschicht vorbehandelt wird, die Flugrost während Transport und Lagerung verhindert. Vor dem ersten Gebrauch sollte diese Schicht mit Salz entfernt werden und die Pfanne mit etwas neutralem Pflanzenöl eingebrannt werden. Bei dieser Vorgehensweise wird dem Gusseisen zunächst jegliche Restfeuchte entzogen und die Oberfläche porentief gereinigt. Das Pflanzenöl wird dadurch besser aufgenommen und versiegelt die Oberfläche.

1) Pfanne mit heißem Wasser und Haushalts-Spülmittel gründlich abwaschen und sofort gut abtrocknen.

2) Pfanne auf dem Herd erhitzen und, je nach Größe, 500 – 1.000g Salz hineingeben. Für 15-20 min. bei mittlerer bis hoher Hitze unter mehrmaligem Umrühren das Salz "braten" bis es leicht bräunt und beginnt zu "knacken".

3) Salz ausschütten, Pfanne abkühlen lassen, mit heißem Wasser (ohne Spülmittel) gründlich auswaschen, trocken wischen und anschließend bei 120°C im Ofen für mind. 10 min. trocknen.

4) Pfanne auf dem Herd auf 100-150°C erhitzen, mit neutralem Öl (z.B. Raps, Erdnuss- oder Sonnenblumenöl) DÜNN einpinseln und dann abkühlen lassen. Überschüssiges Öl abwischen und die Pfanne ist fertig für den ersten Einsatz.

Ab hier ist Spülmaschine und auch jede Art von Spülmittel tabu. Nach Gebrauch die Pfanne nur mit heißem Wasser waschen und mit Küchenpapier vollständig trocknen. Mit jedem Einsatz wird die Pfanne besser, entwickelt mehr Patina und natürliche Antihafteigenschaften. 

Holz

Kochutensilien aus Holz sind üblicherweise unbehandelt. Das macht die Oberfläche etwas spröde. So pflegen Sie Ihre Holzlöffel: Ölen Sie sie vor dem ersten Einsatz mit etwas neutralem Öl (unser Vorschlag: Erdnuss-Öl) ein und lassen Sie es ein paar Stunden einziehen, vielleicht über Nacht. Restbestände des Öls abwaschen, den Küchenhelfer gut abtrocknen ... und los geht's! Wenn der Löffel oder Wender wieder spröde werden sollte, was durch Gebrauch und Spülen natürlich passieren kann, den Vorgang einfach wiederholen.

Induktionseignung bei Aluminiumgeschirr

Es gibt eine Besonderheit bei induktionsgeeignetem Aluminiumkochgeschirr, die immer mal wieder zu Diskussionen führt.

Die Induktionseignung erreicht man bei Aluminium, das ja an sich nicht magnetisierbar ist, durch die Verbindung des Aluminiumkorpus mit einer magnetisierbaren Stahlplatte. Es entsteht quasi ein Bi-Metall - wer sich noch an den naturwissenschaftlichen Unterricht in der Schule erinnert, hat das dazugehörige Experiment mit dem sich über den Bunsenbrenner biegenden Metallband vor Augen.

Stahl und Aluminium haben unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten, d.h. sie dehnen sich unter Hitze unterschiedlich stark aus. Dies führt unvermeidlich zu einer Wölbung des Bodens, die bei starker Hitze größer ausfällt als bei geringeren Temperaturen. Zudem ist sie abhängig von der Dicke des Bodens.

Manche Besitzer von Aluminiumkochgeschirr monieren, dass sich unter dieser Wölbung das Bratfett am Rand sammelt.

Dieses Phänomen ist der Verbindung von Aluminium und Stahl geschuldet und lässt sich nicht gänzlich vermeiden. Es stellt allerdings keinen Funktionsmangel dar. Ein leichtes Schwenken des Geschirrs wird das Fett wieder gleichmäßig verteilen, so dass dem Erfolg des Kochs bzw. der Köchin nichts im Wege steht.

Keramikbeschichtung

Keramische Sol-Gel Beschichtungen wurden in jüngerer Vergangenheit massiv beworben. Von Kratzfestigkeit, extremen Antihaft-Eigenschaften und gar von Umweltfreundlichkeit ("grüne Pfannen", PTFE und PFOA-frei) ist da die Rede.

Wir betreiben keine irreführende Werbung, denn wir sind nach umfangreichen Testreihen von keramischen Beschichtungen nicht überzeugt. Wir werden daher keine solchen Beschichtungen anbieten. Mehr zu diesem Thema im Blog.

Keramisch verstärkte PTFE-Beschichtung

Dies hat nichts mit einer so genannten Keramikbeschichtung zu tun, sondern bedeutet, dass die PTFE-Antihaftoberfläche durch Keramikpartikel verstärkt ist und dadurch robuster wird.

PEEK

Das Kürzel steht für Polyetheretherketon, ein ein teilkristalliner, thermoplastischer Hochleistungskunststoff mit einer sehr hohen Schmelztemperatur von über 330 °C. PEEK verfügt über eine sehr hohe Temperaturbeständigkeit (dauerhaft bis zu 260°C) und sehr gute chemische Beständigkeit. Dieser sehr belastbare Kunststoff wird u.a. genutzt, um die Lebensdauer von PTFE-Beschichtungen zu optimieren.

PEEK gehört zu den beliebtesten und am häufigsten verwendeten Hochleistungskunststoffen für stark strapazierte Teile.

PFOA

Nur der Vollständigkeit halber sei auch erklärt, was das ist. Das Kürzel steht für Perfluoroctansäure, ein umweltpersistenter Emulgator zur Herstellung von Fluorpolymeren. Die von uns verwendeten Beschichtungen sind selbstverständlich PFOA-frei.

PTFE-Beschichtung

Das Kürzel steht für den thermoplastischen Kunststoff Polytetrafluorethylen, landläufig bekannt unter dem Markennamen Teflon® der Firma Dupont. PTFE ist  extrem antiadhäsiv, chemikalien- und temperaturbeständig und unter Beachtung seiner Einsatzgrenzen physiologisch unbedenklich. Im Lebensmitteleinsatz liegt die obere Einsatzgrenze bei 260°C. Beim Erhitzen darüber hinaus können sich gesundheitsschädliche Dämpfe bilden und die Beschichtung kann zerstört werden. Übrigens ist eine solche Antihaftbeschichtung jederzeit wieder erneuerbar, denn Kochgeschirr kann problemlos wiederbeschichtet werden. Wir empfehlen in diesem Fall die Dienste von ITN.

Soft Touch

Mit Silikon beschichtete Stiele und Griffe weisen eine seidige Optik und sehr angenehme Haptik auf, kurz „Soft Touch“.

 Um lange Freude an den Handschmeichlern zu haben, beachte man bitte, dass diese keine Temperaturen über 160°C vertragen. Aggressive Spülmittel, wie sie in Spülmaschinen verwendet werden, greifen die Oberfläche an und können sie zerstören. Man beachte zudem, dass das Material auch unterhalb dieser Grenze natürlich heiß werden kann, d.h. bei Einsatz mit hohen Temperaturen gehören Küchenhandschuhe oder Topflappen unbedingt zur Arbeitsausrüstung.